3.3.Grafische Benutzeroberfläche

Die grafische Oberfläche verfügt über eine Haupt-Toolbar. Sie erlaubt den schnellen Zugriff
auf die wichtigsten Funktionen von R2EdiViewer:

Neben der Standarddarstellung einer EDI-Datei, die alle EDI-Felder anzeigt, können auch eigene
Anzeige-Layouts über das Customizing realisert werden. Diese zeigen in der Regel ausgewählte
EDI-Felder an oder prüfen einige EDI-Felder auf korrekte Werte.

In den Layoutverzeichnissen "layouts" und "layoutsEdifileChecker" werden verschiedene
Beispiel-Layouts (Reports) für EDIFACT-, IDOC-, VDA- und ANSI-Nachrichten ausgeliefert.

Wird in der Haupt-Toolbar ein "Layout directory" angeben, erfolgt die alternative Darstellung,
wenn passende Layoutdateien für die EDI-Nachricht existieren.

Dann steht zusätzlich die Report-Toolbar zur Verfügung:

 

Weitere Funktionen von R2EdiViewer sind über das Hauptmenü erreichbar.

 

 

3.3.1. Menü: File

  • Open
    Öffnet einen Dialog zum Laden einer EDI-Datei.

    (tick) Drag and Drop
    Alternativ kann man eine Datei auch via "Drag and Drop" vom Windows Explorer
    in einen der Anzeigereiter ziehen, um sie zu öffnen.

     

  • Search
    Öffnet einen Dialog zum Suchen nach EDI-Dateien.

    - Search for EDI Content
      Hiermit kann die Suche über den EDI-Inhalt (keine XML/Native-Dateien) eingeschränkt werden.
      Die Eingabesyntax ist identisch mit den Angaben bei einer Layout-Datenselektionsdatei.
      Nur wenn bei allen aktiven Zeilen ein Wert gefunden wurde, gilt die Suche als Erfolgreich.
      Aus Performancegründen sollte auch eine "EDI file format"-Angabe erfolgen.
    Search filter
      Die Platzhalter * (beliebig viele Zeichen) und ? (ein Zeichen) können für die Felder
      "File name", "EDI file format" und "Subdirectory name" verwendet werden.
    - File name
      *.edi sucht nach Dateien mit der Dateiendung "edi" und würde im
      R2EdiViewer-Programmverzeichnis die Datei R2EdiViewerExample.edi finden.
    - EDI file format
      Erwartet wird eine Angabe wie aus dem Reiter "File statistics"
      (Beispiele: VDA_ALL_4905, EDIFACT_97A_DELFOR, *DELFOR, EDIFACT_97A*).
    - Subdirecorty name
      Werden auch die Unterverzeichnisse durchsucht, können diese hier eingeschränkt werden.
      Bei *out* müssen die Unterverzeichnisse "out" im Namen enthalten. Der Name des
      "Start directory" spielt dabei keine Rolle.

     

  • Save as
    Öffnet einen Dialog zum Speichern der aufbereiteten EDI-Datei.
    Standardmäßig wird eine Syntax-Highlighting EDI-Datei als Textdatei gespeichert.
    Über den "Files of type" kann auch eine PDF-Datei (im A1 bis A4-Format) erzeugt werden.

  • Exit
    Beendet R2EdiViewer.

  • Zuletzt benutzte Dateien
    Zum schnelleren Öffnen, werden die letzten maximal 15 Dateien angezeigt.

  • Clear most recently used list
    Löscht die Liste der zuletzt benutzten Dateien.

 

3.3.2. Menü: Edit

  • Find
    Öffnet ein Suchfenster.

    Dabei sind folgende Suchoptionen möglich:
    - Groß-/Kleinschreibung wird ignoriert (Defaulteinstellung)
    - Springe direkt zur letzten Fundstelle

  • Find next
    Damit wird nach weiteren Fundstellen gesucht.

     

  • Goto
    Öffnet ein Fenster mit einer Baumdarstellung der EDI-Datei zum schnelleren Navigieren.

    In eckigen Klammern werden 2 Zähler angezeigt:
    [ Satzzähler pro Nachricht : Satzzähler pro EDI-Datei ]
    Neben der Maus können auch die Cursortasten zur Navigation verwendet werden:

    Cursor rechtsBaum aufklappen
    Cursor linksBaum zuklappen
    PlusKompletten Baum aufklappen
    MinusKompletten Baum zuklappen

    Die Baumhierarchie kann über das Customizing konfiguriert werden.

  • Compare
    R2EdiViewer merkt sich die maximal 10 letzten im Syntax-Highlighting-Reiter
    angezeigten Dateien.
    In den Standard-Settings kann ein externes Datei-Vergleichstool hinterlegt werden.
    Mit dem Compare wird nun das externe Tool mit der gerade aktuell angezeigten Datei
    und der vorherigen Datei aufgerufen.

     

  • View comparison file list
    Zeigt die letzten 10 Dateien an.
    Eine fixierte Datei wird durch einen roten Hintergrund angezeigt.

    Für einen alternativen Dateivergleich können 2 andere Dateien selektiert werden.

    Über die Toolbar kann die vorherige Datei fixiert werden, d.h. ein Vergleich findet dann
    immer gegen diese fixierte Datei statt.
    : vorherige Datei ist frei, also nicht fixiert, d.h. die vorherige Datei ändert sich
           bei jedem Anzeigen einer neuen Datei.
    : vorherige Datei ist fixiert.

 

3.3.3. Menü: Settings

(warning) Achtung
Startparameter übersteuern immer die Werte aus den Settings.


  • Standard

    - Scaling factor:
      Beim Programmstart wird einmalig der optimale Skalierungsfaktor für den Primärbildschirm
      ermittelt. Der ermittelte Wert kann hier verändert werden. Werte unter dem optimalen
      Skalierungsfaktor werden automatisch auf den optimalen Wert gesetzt.
      Ein zu großer Prozentwert wird automatisch durch den maximal möglichen Wert ersetzt.
    - Windows font folder:
      Verzeichnis mit den TrueType Schriftarten (.ttf-Dateien).
      TrueType Schriftarten werden in eine PDF-Datei eingebettet, falls die PDF-Standardschriftart
      benötigte Zeichen nicht darstellen kann.
      Im Customizing (Datei  R2EdiViewerSH.css) wird festgelegt, welche TrueType Schriftart für
      welches Zeichen(Unicodeblock) zu verwenden ist.
    - Additional command line parameters:
      Es können optional die Variablen %1 und %2 angeben werden, die später durch die
      aktuelle (%1) und vorherige (%2) Compare-Datei ersetzt werden.

     

  • Encoding


  • Proxy Server
    Falls Sie einen Proxyserver für die Kommunikation mit dem Internet verwenden müssen,
    können sie hier die nötigen Einstellungen vornehmen für:
    - HTTP-Verbindungen:
      Damit R2EdiViewer nach neuen Programmversionen suchen kann.
    - SOCKS5-Verbindungen:
      Damit der externe SMTP-Mailserver aus dem internen Netz erreicht werden kann.

     

  • Mail Server SMTP
    Damit an die, durch den -MR-Parameter angegebene Mailempfänger, eine Mail
    gesendet werden kann, müssen hier die Mail-Verbindungsangaben
    eingetragen werden. Dies sind mindestens:
    - Mail host: IP-Adresse oder DSN-Name des SMTP-Mailservers
    - Mail port: Port-Adresse des SMTP-Mailservers
    - Mail sender account: gültige Mailabsender-Adresse auf dem Mailserver

    - Ist eine Identifikation beim Mailprovider nötig, so muss "Server requires authentification"
      aktiviert werden, und ein Username mit Passwort muss eingetragen werden.
    - Zum Verbindungsaufbau werden eingepflegte SOCKS5-Proxy-Einstellungen verwendet.

    (tick) Test-E-Mail senden
    Zur Überprüfung der Mail-Server SMTP settings kann im Feld "Send a test e-mail To:"
    eine E-Mail-Adresse eingetragen werden.
    Nach dem OK-Button versucht R2EdiViewer eine Test-E-Mail zu versenden.

     

3.3.4. Menü: Help

  • Startup parameters
    Zeigt eine Kurzübersicht aller Startparameter an.

  • Info
    Zeigt Systeminformationen an, u.a. die Programmversion, die aktuelle Java-Version
    die Java-Hauptspeichersituation, die aktive Lizenz.

  • Show End User Licence Agreement
    Zeigt die R2EdiViewerLicence.pdf-Datei an.

  • Check for new version
    Prüft ob eine neue Version von R2EdiViewer zum Download bereitsteht.
    Falls sie einen Proxyserver verwenden müssen, können sie die entsprechenden
    Einstellungen unter "SettingsProxy Server" vornehmen.

  • Visit Homepage
    Startet den Default-Internetbrowser und zeigt dann die R2EdiViewer-Homepage an.