3.Bedienung

Der Programmstart

 

Nach dem Start von R2EdiViewer erscheint die grafische Benutzeroberfläche.


Über File-->Open oder über Drag and Drop wird eine EDI-Datei geöffnet.

R2EdiViewer verfügt über folgende, optionale Startparameter:

R2EdiViewer EDI-Dateiname oder EDI-Verzeichnis
-DE -EN -FR
-SV[¬]
-CC= -CE= -CI= -CS= -CV= -CX=
-FS=
-HS=
-LY=
-TD=
-UD=

-OV=
-SC
-MR=
-PR=
-OE=
-DI
-WL[¬]


Die grünen Parameter sind auch über die grafische Benutzeroberfläche änderbar,
wobei aber die hier angegebenen Startparameter die höhere Priorität besitzen.

Der optionale Negationszusatz ¬ (Alt 170) hebt die Wirkung des Parameters auf.

 

3.1. Standard Startparameter


3.1.1. R2EdiViewer EDI-Dateiname

Zeigt die EDI-Datei in der Defaultsprache an.

Beispiele:
R2EdiViewer R2EdiViewerExample.edi
R2EdiViewer c:\Programme\R2EdiViewer\R2EdiViewerExample.edi
c:\Programme\R2EdiViewer\R2EdiViewer.exe c:\Programme\R2EdiViewer\R2EdiViewerExample.edi

3.1.2. R2EdiViewer EDI-Dateiname -DE -EN -FR

Mit dem Language-Parameter wird die bevorzugte Syntax-Directory-Sprache festgelegt, d.h.
mit -EN wird versucht die EDI-Datei mit der englischen Beschreibung anzuzeigen. Falls es keine
passende Beschreibung im Syntax-Directory gibt, wird die Default-Sprache verwendet.
Die Default-Sprache ist dabei nachrichtenabhängig:

  • EDIFACT = Englisch
  • IDOC = Englisch
  • ODETTE = Englisch
  • VDA = Deutsch

Mögliche Language-Parameter sind:

  • -DE = Deutsch
  • -EN = Englisch
  • -FR = Französisch

    Beispiel:
    R2EdiViewer R2EdiViewerExample.edi -EN

3.1.3. R2EdiViewer EDI-Dateiname -SV¬

Mit dem ShortView-Parameter werden leere Feldinhalte nicht mehr ausgegeben, was die Ausgabe
natürlich wesentlich übersichtlicher und kürzer macht.
: Mit diesem Umschalter wird zwischen beiden Ansichten gewechselt.

Beispiele:
R2EdiViewer R2EdiViewerExample.edi -SV
R2EdiViewer R2EdiViewerExample.edi -EN -SV
R2EdiViewer R2EdiViewerExample.edi -DE -SV¬

 

3.1.4. R2EdiViewer EDI-Dateiname -CC= -CE= -CI= -CS= -CV= -CX=

Mit dem CharacterEncoding-Parameter kann die automatische Ermittlung des Zeichensatzes
von folgenden Dateien übersteuert werden:

  • CC= CSV-Ausgabedatei
  • CE = EDIFACT/ODETTE/ANSIX12-Eingabedatei
  • CI = INHOUSE-Eingabedatei
  • CS = SAPIDOC-Eingabedatei
  • CV =VDA-Eingabedatei
  • CX =XML-Eingabedatei

Als Parameter wird einer von Java unterstützer Zeichensatz/Codepage erwartet.
In den GUI-"Settings/Encoding" kann der Zeichensatz aus einer Liste ausgewählt werden.

Beispiele:
R2EdiViewer R2EdiViewerExample.edi -CS=windows-1252
R2EdiViewer R2EdiViewerExample.edi -CV=IBM852 -CI=UTF-8

3.1.5. R2EdiViewer EDI-Dateiname -FS=

Mit dem FontSize-Parameter wird die Schriftgröße (in Punkten) angegeben, mit der die EDI-Dateien
angezeigt werden. Gültig sind Werte zwischen 8 und 24 Punkten, der Default-Wert ist 13 Punkte.

Beispiele:
R2EdiViewer R2EdiViewerExample.edi -FS=10

3.1.6. R2EdiViewer EDI-Dateiname -HS=

Mit dem HighlightingSize-Parameter wird die Dateigröße (in KB) der TMP-Datei angegeben, bis zu der
ein Syntax-Highlighting durchgeführt werden soll. Da sich Syntax-Highlighting auf die Aufbereitungszeit
und den Hauptspeicherbedarf auswirkt, hängt es von der Größe Ihrer EDI-Dateien und Ihrer
Systemumgebung ab, ab wann das Syntax-Highlighting abzuschalten ist.
Der Default-Wert beträgt 1024 KB (max. 99999 KB).
Bei einem Wert von 0 KB findet nie ein Syntax-Highlighting statt.
Bei einem Wert von 99999 KB findet immer ein Syntax-Highlighting statt.

Beispiele:
R2EdiViewer R2EdiViewerExample.edi -HS=1500

3.1.7. R2EdiViewer EDI-Dateiname -LY=

Mit dem Layout-Parameter wird das Unterverzeichnis im User/Programmverzeichnis angegeben,
in denen sich die Layoutdateien befinden.
-LY= ohne Verzeichnisangabe verhindert eine alternative Anzeigeaufbereitung.
Die standardmäßig ausgelieferten Layoutdateien befinden sich in den Verzeichnissen "layouts"
und "layoutsEdifileChecker"

Beispiele:
R2EdiViewer R2EdiViewerExample.edi -LY=layouts

 

3.1.8. R2EdiViewer EDI-Dateiname -TD=

R2EdiViewer legt seine TMP-Dateien standardmäßig ins Windows-User-Temp-Verzeichnis ab.
Ist dort kein Schreibzugriff möglich, wird das R2EdiViewer-"private" verwendet.
Mit dem TempDirectory-Parameter kann ein alternatives Verzeichnis angegeben werden.

Beispiele:
R2EdiViewer R2EdiViewerExample.edi -TD=C:\

3.1.9. R2EdiViewer EDI-Dateiname -UD=

Als User-Verzeichnis wird das "private"-Verzeichnis verwendet. Besitzt das "private"-Verzeichnis
allerdings keine Schreibrechte, so wird das Verzeichnis aus der Umgebungsvariable
"APPDATA" ausgelesen und ein R2EdiViewer-Unterverzeichnis wird angelegt.

Mit dem UserDirectory-Parameter kann ein alternatives Verzeichnis angegeben werden.
Wird nur -UD (ohne Verzeichnis) angegeben, so wird wieder die Umgebungsvariable
"APPDATA" ausgelesen und ein R2EdiViewer-Unterverzeichnis wird angelegt.

Beispiele:
R2EdiViewer R2EdiViewerExample.edi "-UD=Z:\Meine\Daten"
R2EdiViewer R2EdiViewerExample.edi -UD

 

3.2. Erweiterte Startparameter


R2EdiViewer kann auch im BATCH-Modus laufen, d.h. es werden keine Dateien angezeigt,
sondern die Dateien werden in ein Ausgabeverzeichnis abgelegt.
R2EdiViewer läuft im Batchmodus, sobald ein Verzeichnis statt einer einzelnen Datei angegeben wird.
Der OutputViewResultDirectory Paramater -OV ist dann eine Mussangabe.

3.2.1. R2EdiViewer EDI-Verzeichnis -OV=

Mit dem OutputViewResultDirectory-Parameter wird das gewünschte Ausgabeverzeichnis angegeben,
wo R2EdiViewer die aufbereiteten Dateien ablegen soll.

Beispiele:
R2EdiViewer C:\Verzeichnis_mit_Dateien "-OV=C:\AusgabeDir"
R2EdiViewer C:\Verzeichnis_mit_Dateien -SV "-OV=C:\AusgabeDir"

3.2.2. R2EdiViewer EDI-Verzeichnis -SC

Mit dem ShowCSV-Parameter wird nur die CSV-Datei, basierend auf der DATASEL-Datei, erzeugt.
Ein evtl. vorhandener Report wird nicht ausgeführt.
Dies ist nützlich, falls sie die CSV-Datei in eigenen Anwendungen weiterverarbeiten möchten.

Beispiel:
R2EdiViewer C:\Verzeichnis_mit_Dateien -SC "-OV=C:\AusgabeDir"

3.2.3. R2EdiViewer EDI-Verzeichnis -MR=

Mit dem MailReceiver-Parameter kann die PDF-Ausgabe von einem Report an die
durch Komma getrennten Mailempfänger gemailt werden. Im Mail-Server-Settings-Dialog
werden einmalig die Zugangsdaten zum Mailserver hinterlegt.

Beispiel:
R2EdiViewer C:\Verzeichnis_mit_Dateien "-MR=harry@freenet.de"
R2EdiViewer C:\Verzeichnis_mit_Dateien "-MR=harry@freenet.de,tom@freenet.de"

3.2.4. R2EdiViewer EDI-Verzeichnis -PR=

Mit dem Printer-Parameter kann die PDF-Ausgabe von einem Report an die
durch Komma getrennten Drucker gedruckt werden. Pro Druckerangabe wird der
Windows-Druckername und die Papiergröße im Format "Drucker#Papiergröße" benötigt.
Dabei werden folgende Papiergrößen unterstützt:
- iso-a0 bis iso-a10

Beispiel:
R2EdiViewer C:\Verzeichnis_mit_Dateien "-PR=HP LaserJet 4000 Series PCL6#iso-a4"
R2EdiViewer C:\Verzeichnis_mit_Dateien "-PR=Canon 8600#iso-a3,Epson#iso-a4" 

 

3.2.5. R2EdiViewer EDI-Verzeichnis -OE=

Mit dem OutputEdiFileDirectory-Parameter wird ein Verzeichnis angegeben, wo R2EdiViewer
die EDI-Eingabedateien hinkopieren soll.

Beispiel:
R2EdiViewer C:\Verzeichnis_mit_Dateien "-OV=C:\AusgabeDir" "-OE=C:\DasiDir_EDI-Daten"

3.2.6. R2EdiViewer EDI-Verzeichnis -DI

Mit dem DeleteInputEDIFile-Parameter werden die EDI-Eingabedateien gelöscht.

Beispiel:
R2EdiViewer C:\Verzeichnis_mit_Dateien -DI "-OV=C:\AusgabeDir" "-OE=C:\DasiDir_EDI-Daten"

3.2.7. R2EdiViewer EDI-Verzeichnis -WL¬

Mit dem WriteLogFile-Parameter wird eine Logdatei (R2EdiViewer0.html) ins
User-Verzeichnis geschrieben. Das User-Verzeichnis kann durch den -UD-Parameter geändert werden.

Beispiel:
R2EdiViewer C:\DatenDir -WL -DI "-OV=C:\AusgabeDir" "-OE=C:\DasiDir_mit_EDI-Daten"
R2EdiViewer C:\DatenDir -WL¬ -DI "-OV=C:\AusgabeDir" "-OE=C:\DasiDir_mit_EDI-Daten"