4.1.Syntax-Directories

Wie werden die Nachrichten unterstützt

Damit eine EDI-Datei korrekt angezeigt werden kann, müssen passende Syntax-Directories mit den
Anzeigeregeln existieren. Alle Syntax-Directories befinden sich in der Datei R2EdiViewerSD.zip
die folgende Verzeichnisstruktur besitzt:

Abhängig von der erkannten EDI-Nachricht, wird die entsprechende Anzeigeregel in diesen
Verzeichnissen sprachabhängig gesucht. Als Sprache wird dabei per Default die aktuelle
Windowssprache verwendet, Übersteuerbar durch den Language-Startparameter.

 

4.1.1. EDIFACT-Directories erweitern

EDIFACT-Directories bestehen pro Version, z.B. D08A aus 4 Dateien und einer Relation-Information:

  • EDSD.08A  = Feldbeschreibungen pro Edifact-Segment
  • UNCL.08A  = Felderläuterungen (Codelisten) für die Nachrichtenfelder
  • UNSL.08A  = Felderläuterungen (Codelisten) für die Servicesegmentfelder für Version 3
  • Sl40106.txt = Felderläuterungen (Codelisten) für die Servicesegmentfelder ab Version 4

1. Bei der www.unece.org sind die EDSD- und UNCL-Dateien downloadbar.

 Zum Beispiel enthält die "d08a.zip"-Datei die Dateien:

  • edsd.zip mit der Datei EDSD.08A
  • uncl.zip mit der Datei UNCL.08A

    Beide Dateien einfach ins R2EdiViewerSD.zip zu den anderen EDIFACT-Directories hinzufügen.

2. Bei der www.gefeg.com/jswg/v3 gibt es die UNSL-Dateien zum Download.

 Zum Beispiel gibt es in der Datei "unsl08a.zip" die Datei:

  • Unsl.08a

    Diese in Großbuchstaben umbenennen (also in UNSL.08A) und ins R2EdiViewerSD.zip
    zu den anderen EDIFACT-Directories hinzufügen.

3. Bei der www.gefeg.com/jswg/v4 gibt es die Sl-Dateien zum Download.

 Zum Beispiel gibt es in der Datei "sl40106.zip" die Datei:

  • Sl40106.txt

    Auch diese Datei ins R2EdiViewerSD.zip zu den anderen EDIFACT-Directories hinzufügen.

4. Zum Schluss wird unter www.gefeg.com/data/relation die Relation-Information zwischen
EDIFACT-Directory (z.B. D08A) und Felderläuterungen der V4-Servicesegmentfelder
(z.B. Sl40106.txt) in die Datei "SyntaxDirectories\EDIFACT\SI-Relation.csv" hinzugefügt.

 

4.1.2. SAPIDOC-Directories erweitern

SAPIDOC-Directories bestehen pro IDOC-Nachricht aus einer Feldbeschreibungsdatei.
Zusätzlich gibt es eine globale Felderläuterungsdatei, gültig für alle IDOC-Nachrichten.

4.1.2.1. SAPIDOC-Feldbeschreibungsdatei

SAPIDOC-Feldbeschreibungsdateien bestehen pro IDOC-Nachricht aus einer Datei, nämlich z.B.:

  • EDSD.DELFOR02 für Lieferabrufdaten
  • EDSD.SHPMNT05 für Lieferscheindaten
  • EDSD.INVOIC02 für Rechnungsdaten

Konstant ist immer EDSD. Nach einem Punkt folgt dann die IDOC-Nachricht.  

Über die SAP-Transaktion WE60 lassen sich diese direkt aus dem SAP-System generieren:

  • Als "Basistyp" gewünschtes IDOC auswählen, z.B. DELFOR02
  • Über das Menü: Dokumentation/C-Header auswählen

  • Die so erzeugte Datendeklarations-Bildschirmliste einfach über das Menü
    "System/Liste/Sichern/Lokale Datei" unter EDSD.DELFOR02 ins
    R2EdiViewerSD.zip zu den anderen IDOC-Directories hinzufügen.
    Als SAP-Codepage 1160 (Microsoft 1252: Superset of ISO 8859-1) verwenden.
  • Schrägstriche im EDSD-Dateinamen sind durch Unterstriche zu ersetzen. 

 

4.1.2.2. SAPIDOC-Felderläuterungsdatei

Die Felderläuterungen für alle IDOC-Nachrichten stehen in der UNSL.ALL und müssen bei Änderungen
manuell angepasst bzw. erweitert werden.